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Argumente gegen Tierversuche

Tierversuche gefährden Ihre Gesundheit!

Angeblich seien Tierversuche notwendig, um die Produkte, die wir benutzen, für uns sicher zu machen und um neue Behandlungsmethoden für kranke Menschen zu finden. Tatsächlich sind Tierversuche aber nicht geeignet, die Wirkung und Gefährlichkeit von Stoffen für den Menschen zu beurteilen. Mittlerweile erkennen immer mehr Wissenschaftler, Politiker und Bürger, dass Tierversuche nicht halten, was sie versprechen, dass die Ergebnisse nicht auf den Menschen übertragen werden können.

Hier eine Auswahl an Fakten:

  • Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind.

  • Nebenwirkungen von Medikamenten stellen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland dar - geschätzte mindestens 58.000 Fälle pro Jahr trotz vorheriger Tierversuche.

  • Die Übertragung von Tierversuchsergebnissen auf den Menschen ist ein unkalkulierbares Risiko. Bsp. Contergan: Nur das Neuseelandkaninchen und eine Affenart reagieren auf dieses Mittel wie der Mensch und hätten die Katastrophe vorhergesagt – Tierversuche sind ein Lotteriespiel und keine Wissenschaft!

  • Neue Medikamente basieren heute immer auf Menschenversuchen in der klinischen Prüfung der Medikamentenentwicklung – 95% der getesteten Medikamente fallen hier durch. Die Hälfte aller zugelassenen Medikamente müssen später nach Marktzulassung wieder zurückgezogen oder mit Warnungen versehen werden.

  • Segensreiche bzw. lebensrettende Medikamente wie Penicillin und Aspirin würde es nach heutiger Rechtslage auf Basis von Tierversuchen nicht geben, da die Tiere davon großen Schaden nehmen bzw. sterben.

  • Tierversuche nützen demnach nicht nur nichts, sie schaden sogar. Sie spiegeln eine Sicherheit wider, die nicht vorhanden ist und sie halten, wegen der falschen Ergebnisse, die sie liefern, den medizinischen Fortschritt nur auf. 

  • Wissenschaft und Medizin stecken in einer Sackgasse – 2/3 aller Krankheiten sind bis heute nicht heilbar. Regelmäßig kündigt die tierexperimentelle Forschung den Durchbruch bei allen möglichen Krankheiten an, aber tatsächlich passiert nichts.

  • Menschliche Krankheiten kommen meist beim Tier nicht vor, diese bzw. ihre Symptome werden deshalb künstlich (durch Chemie, operative Eingriffe, Genmanipulation u.ä.) erzeugt. Diese sogenannten „Tiermodelle“ haben mit der menschlichen Realität aber nichts gemein. Bsp. Aidsforschung: Tiere bekommen partout kein menschliches Aids – ist das der Grund für die fehlenden Heilungsaussichten?

  • Die Tierversuchsindustrie ist ein gigantischer Industriezweig – alleine für Mäuse wurden 2011 bis zu 1,5 Mrd. EUR ausgegeben. Alle Steuerzahler finanzieren die Tierversuche in Milliardenhöhe jährlich mit – meistens ohne es zu wissen. Für die tierversuchsfreie Forschung wird dagegen jährlich nur ein „Almosen“ von ca. 4 Millionen EUR zur Verfügung gestellt.

  • Die Tierversuche in der boomenden Grundlagenforschung überbieten sich gegenseitig an Absurdität und Grausamkeit – hier sind alleine die Karriere der Experimentatoren und das Einsammeln von Forschungsgeldern die Treiber.

  • Tiere werden im Tierversuch zu Messinstrumenten oder Ersatzteillager für Organe degradiert, die nach Gebrauch einfach wie Müll weggeworfen werden. Doch Tiere sind fühlende, leidensfähige Geschöpfe. Tierversuche sind zutiefst unmoralisch und unethisch!

Die Zukunft liegt in tierversuchsfreien Verfahren,
Ursachenforschung und Prävention!


Film der Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Ein kurzer (3 Minuten) Film der Ärzte gegen Tierversuche e.V. (ohne schockierende Bilder; nur Fachleute kommen zu Wort).

Film auf Youtube



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Wir sind Mitglied im "Bündnis bayerischer Tierrechtsorganisationen"

Wir arbeiten zusammen mit dem Tierschutztheater München