Aktionen 2015 Infos

Zu den Aktionsberichten von   2013/14

Aktionsberichte 2015


Sa, 19.12.2015  Tierische Weihnachten im EineWeltHaus in München

Am Samstag, 19. Dezember 2015, fand im EineWeltHaus ein künstlerisch ausgerichteter Tierschutznachmittag mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm statt.

Verschiedene Theaterstücke des Tierschutztheaters, eine Vorstellung geretteter Labormäuse, eine vegane Weihnachtsbackshow, Musik von und mit Julia, Filmvorführung "Unsinn Tierversuch" der Ärztevereinigung und eine Autorenlesung von Dr. Andrea Hirner usw. brachten dem Besucher das Thema Tierschutz und Tierrechte auf unterhaltsame Art näher - gerade auch im Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest, für das viele Tiere jedes Jahr ihr Leben lassen müssen. Natürlich durfte auch die für ein Weihnachtsfest obligatorische (tierische) Weihnachtsgeschichte nicht fehlen. Mehrere Pausen am festlichen, veganen Buffet rundeten die umfangreiche Veranstaltung ab. Zum Schluss durften sich die Gäste noch auf die Verlosung der Tombolapreise freuen um dann beim langsamen Ausklingen des Festes die Kunstaustellung mit Werken von Roland Staller im Foyer bewundern.

Das Tierische Weihnachtsfest vermittelte die Botschaft der Liebe zu allen Lebewesen dieser Erde. Aus dieser Liebe entsteht Respekt, Rücksichtnahme und Barmherzigkeit gegenüber Menschen und Tieren.



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Dankesworte von Kathrin Schmid, Hauptinitiatorin des Weihnachtsfestes und Leiterin des Tierschutztheaters:

 
Ein großartiger Tag liegt hinter uns....

...unsere Weihnachtsveranstaltung "Tierische Weihnachten"...

...nun ist sie vorbei...


Ich möchte an dieser Stelle einen großen Dank aussprechen. Zuerst an alle am Bühnenprogramm beteiligten Künstler, die unser Publikum unterhalten und berührt haben.

Desweiteren an alle Spender, Unterstützer und Sponsoren, die diese Veranstaltung überhaupt erst ermöglicht haben.

Ebenfalls an die vielen ehrenamtlichen Mitwirkenden und die fleißigen Händchen, die schon im Vorfeld oder vor Ort mitangepackt haben.

Und zuletzt auch an unser Publikum, das so großes Interesse an unseren Darbietungen gezeigt hat.

Vielen Dank dafür! Vielen vielen Dank Euch allen!

Kathrin


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Sa, 05.12.2015  Weihnachtsmahnwache in München gegen Tierquälerei

Veranstalter: 269life Munich


Am Samstag, 05.12.2015, veranstaltete die Bewegung 269life Munich in den frühen Abendstunden auf dem Odeonsplatz in München eine Weihnachtsmahnwache mit Lichtermeer gegen Tierleid und Tierquälerei.

"Auch im Jahr 2015 mussten wir wieder viele Tiere über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Sie werden zum sterben geboren!
Im Leben missachtet, verspottet und nicht als fühlende Lebewesen gesehen.


Man nennt sie Produktionseinheiten, gar biologische Objekte.
Sie haben Nummern und werden dem System der Macht und des Geldes angepasst.

Lasst uns zusammen ein Lichtermeer erschaffen!

Lasst uns mit dieser gemeinsamen Weihnachts-Mahnwache unser Mitgefühl und unsere Trauer ausdrücken.

Lasst uns zusammen stehen und ihnen unsere Stimmen geben!

Denn die ganz Kleinen wie die ganz Großen brauchen uns und unseren Zusammenhalt.
Nur so, gemeinsam können wir den Stimmlosen und Unterdrückten helfen!

Lasst uns Kerzen entzünden.
Lasst uns Lichter der Hoffnung ins Neue Jahr tragen.

Denn wie oft mussten wir auch in diesem Jahr wieder hilflos zusehen, wie unsere Freunde gequält, gefoltert und ermordet wurden.

Ihre stummen Schreie und ihre flehenden Augen ließen uns oft verzweifeln, aber wir kämpften.

Wir rissen Türen auf hinter denen das Grauen haust.

Wir zerrten tagtäglich an der Verdrängung der Öffentlichkeit.

Wir zeigten ihr Leiden,
welches nicht gehört und gesehen werden soll.


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Als Redner traten auf:


Daniela Böhm

Animals United

Maria Martes (269lifeMunich und PETA2 Streetteams München-Aktivistin)


Viele Vereine unterstützten die Mahnwache, u.a.

PETA2 Streetteams München, Animals United, Ärzte gegen Tierversuche - AG München, BBT - Bündnis Bayerischer Tierrechtsorganisationen, BMT - Bund gegen Missbrauch der Tiere, Soko Tierschutz e.V. und viele weitere.


Veranstaltung auf Facebook (externer Link)


 

Sa, 14.11.2015  Veranstaltung gegen Tierversuche und Laborneubauten in München

 

Die AG München veranstaltete am Samstag, 14. November 2015 zusammen mit ihren Partnern, dem Bund gegen Missbrauch der Tiere - Geschäftsstelle Bayern und dem PETA 2 Streetteam, eine Infostandveranstaltung mit Flyeraktion auf dem Max-Joseph-Platz in München.


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München ist eine Tierversuchshochburg in Deutschland und Bayern belegt im Bundesländervergleich einen Spitzenplatz in der Negativrangliste zu Tierversuchen. Dennoch setzt das Land weiterhin auf altertümliche, ethisch inakzeptable und wissenschaftlich irreführende tierexperimentelle Forschung.

Umfangreiche Tierversuchslabors befinden sich in den Forschungseinrichtungen der Ludwig-Maximilians-Universität zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz, sowie in der Veterinärstraße in Schwabing und in der Marchioninistraße beim Klinikum Großhadern. Die Tierversuchslaboratorien der Technischen Universität befinden sich im Zusammenhang mit dem Klinikum Rechts der Isar in der Ismaninger Straße und in der Trogerstraße im Stadtteil Haidhausen. Am Max - Planck - Institut für Psychiatrie in Schwabing müssen Mäuse für die Angst- und Depressionsforschung leiden. Das Helmholtz - Zentrum im Münchner Norden nennt sich sarkastischerweise "German Mouse Clinic" und im Moorversuchsgut Oberschleissheim der veterinärmedizinischen Fakultät der LMU München werden immer wieder neue Stallungen eingebaut, in denen u.a. Schweine und Schafe für die medizinische Forschung genmanipuliert werden.

Doch damit nicht genug. Unter dem Vorwand des medizinischen Fortschritts werden in München neue Tierlabore gebaut, in denen noch mehr Tiere leiden und sterben müssen. Neben den aktuellen Forschungsneubauten am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (Forschungszentrum für Translationale Onkologie, TranslaTUM), sowie am Biomedizinischen Zentrum der LMU München (BMC) im Norden des Campus der Ludwig-Maximilians-Universität München in Großhadern/Martinsried, soll nun noch am Deutschen Herzzentrum München entlang der Lothstraße ein Forschungsneubau entstehen. Nach offiziellen Angaben ist auch hier ein neuer Tierhaltungsbereich mit Platz für 2000 Käfige für rund 10000 Mäuse geplant. Die Kosten für den Neubau werden auf 14 Millionen Euro angesetzt, finanziert aus Steuergeldern. Unter dem Vorwand des medizinischen Fortschritts müssen die Tiere u.a. für Versuche zur Herz-Kreislaufforschung herhalten.

Nach Aussage der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche sind die Ergebnisse von Tierexperimenten nicht auf den Menschen übertragbar. Der Unterschied zwischen Mensch und Tier hinsichtlich Anatomie, Physiologie, Krankheitsarten und Krankheitsreaktionen ist dafür zu gross. Abgesehen davon, dass Tierversuche grausam und unethisch sind, haben sich Tiere als Modell für den Menschen in der medizinischen Forschung noch nie bewährt. Um für den Menschen relevante und aussagekräftige Forschungsergebnisse zu erzielen, müssen Forschungsmethoden, die direkt auf die menschliche Situation hinweisen, dringend ausgebaut und weiterentwickelt werden! Tierfreie Tests mit menschlichen Zellen, Computersimulationen, Biochips, klinischer Untersuchung des Menschen und Bevölkerungsstudien, liefern im Gegensatz zum Tierversuch wissenschaftlich aussagekräftige Erkenntnisse für den Menschen.

Der Ärzteverein und seine Vereinspartner fordern daher die Abwendung vom Tierversuch. Die für die Neubauten bereit gestellten Gelder sollten für eine ethisch vertretbare Medizin und Wissenschaft verwendet werden, welche Ursachenforschung und Prävention von Krankheiten, sowie tierversuchsfreie Testmethoden,die zu wissenschaftlich relevanten Erkenntnissen führen, beinhaltet.

Nach offiziellen Umfragen lehnt die Mehrheit der Bevölkerung Tierversuche ab. Doch ein Termin für die Übergabe von Unterschriftenlisten der Kampagne "Tierversuchshochburg München - Stoppt Laborneubauten" an Staatsminister Ludwig Spänle wurde den Ärzten gegen Tierversuche nicht eingeräumt.

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Sa, 07.11.2015  Infostand auf dem veganen Weihnachtsfest in München


Am 07.11.2015 fand auf dem Karlsplatz / Stachus in München von 10 Uhr bis 18 Uhr das grosse vegane Weihnachtsfest statt. Veranstalter war die Communitiy Activism To Save Nature e.V.

Weihnachten feiern - ganz ohne Tierqual! Zahlreiche Infostände verschiedener Tierrechtsorganisationen zeigten, wie einfach das möglich ist:  tierleidfreie Geschenkideen und leckere, weihnachtliche Kostproben - alles ganz vegan! Ein festliches Bühnenprogramm mit Musik, Kochshows und Reden sorgte für ansprechende Unterhaltung.


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Fr, 06.11.2015  Mahnwache gegen Affentransporte der Fluglinie Air France

Mit Transparenten, Postern und Flyern wurden zahlreiche Fluggäste sowie das  Flughafenpersonal auf die Affentransporte der Fluglinie Air France aufmerksam gemacht. Das Interesse war sichtlich hoch, und viele Passanten zeigten sich schockiert über das grausame Geschäft der Air France.

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Weitere Infos: (externe Links)

www.stopvivisection.net
www.gatewaytohell.net
www.airsouffrance.fr


 

Di, 03.11.2015  Mahnwache vor dem Helmholtz Institut in München



Für 20 Millionen Euro hat das Helmholtz Zentrum München ein zusätzliches »Maushaus« errichtet, da die Kapazität des bisherigen nicht mehr ausreichend war. Der größtenteils aus öffentlichen Geldern finanzierte Bau wurde 2009 fertig gestellt. Bis zu 35.000 Mäuse fristen dort in eintönigen Plastikschubladen ihr Leben, bis sie in oft qualvollen Versuchen zu Tode gebracht werden. Im Jahr 2011 fördert der Bund, also wir Steuerzahler, allein das HZI mit 42 Millionen Euro. Dagegen werden deutschlandweit tierversuchsfreie Verfahren oder solche, die das Tierleid oder die Tierzahl reduzieren, von der Bundesregierung durchschnittlich mit nur vier Millionen Euro jährlich unterstützt.

In diesem Zweig der Forschung werden bei den kleinen Nagern Gene eingeschleust oder ein- und ausgeschaltet. Klappt die Veränderung des Erbguts nicht in der gewünschten Weise, werden die Tiere, die nicht die erwarteten Eigenschaften haben, einfach als »Ausschuss« entsorgt. Übrig bleiben verkrüppelte Tiere, Fettleibige, Nackte, Blinde, Mäuse mit Gehirnschäden, mit Bluthochdruck, Rheuma oder Krebs. Zehntausende verschiedener »Genmäuse« hat die Wissenschaft bereits erschaffen. Menschliche Krankheiten sollen so simuliert werden. Doch auch genmanipulierte Tiere haben nichts mit der klinischen Situation beim Menschen gemein. Die meisten Krankheiten des Menschen beruhen eben nicht auf einem einzelnen Gendefekt, sondern auf einer Vielzahl an Einflussfaktoren wie Lebensweise, Ernährung, Verwendung von Suchtmitteln, soziale und psychische Komponenten, Einflüsse aus der Umwelt usw. Es verwundert also nicht, dass trotz jahrzehntelanger Forschung in diesem Gebiet das Ergebnis mehr als dürftig ist und wir immer noch auf das Wundermittel gegen Krebs, den Durchbruch bei Alzheimer usw. warten.

Ein Ende der Tierversuche bedeutet nicht ein Ende der medizinischen Forschung. Im Gegenteil. Ohne Tierversuche wäre die Medizin schon viel weiter, denn Tierversuche halten, wegen ihrer falschen Ergebnisse, den medizinischen Fortschritt auf und schaden in vielen Fällen dem Menschen. Eine Vielzahl tierversuchsfreier Verfahren mit menschlichen Zellkulturen, Mikrochips oder komplexen Computermodellen liefern im Gegensatz zum Tierversuch aussagekräftige Ergebnisse. Viele Krankheiten könnten zudem durch Veränderung unserer Lebensweise verhindert werden. Tierversuche müssen abgeschafft werden, um den Weg frei zu machen für eine moderne, ethisch vertretbare Forschung.


 

Fr, 30.10.2015  Das Mausmobil machte Station in München


Das "Mausmobil", unser auffälliges Infofahrzeug, machte am 30. Oktober 2015 Station in der Fussgängerzone im Zentrum von München.

Das "Mausmobil" ist ein Transporter mit auflackierter Botschaft, großer Leinwand im Heck, auf der laufend Filme gezeigt werden und einem Infostand daneben. Dadurch werden Argumente gegen Tierversuche und für eine tierversuchsfreie Forschung direkt vor Ort, von Mensch zu Mensch nähergebracht und einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht - um mehr Bürger zu bewegen, zu einer großen "kritischen Masse" zu werden, die den Druck auf Politik und Wissenschaft verschärft.

Seit April 2015 tourt das Mausmobil durch ganz Deutschland und Österreich. Der Neurobiologe Christian Ott M.Sc. ist der "Steuermann" und fachkundige Betreuer. Als Symbol fungiert Maus "Bertha" auf dem Dach des Fahrzeugs. Bertha ist ein Mahnmal für alle Tiere, die für wissenschaftliche Experimente leiden und sterben müssen. Nach offiziellen Statistiken werden jährlich in deutschen Labors insgesamt 3 Millionen Tiere in Deutschland getötet, etwa 2,2 Millionen von ihnen sind Mäuse. Und das, obwohl die Ergebnisse aus Tierversuchen aufgrund der Unterschiede zwischen Mensch und Tier nicht auf den Menschen übertragbar sind. "Menschen sind nunmal keine Mäuse", so Ott.

Das Mausmobil zog in München viele neugierige Passanten an. Diese deckten sich umfangreich mit Informationsmaterial ein und unterschrieben geduldig alle ausgelegten Petitionslisten. Vor den im Heck des Mobils ablaufenden Filmen, versammelte sich zeitweilig eine ganze Menschentraube von Zuschauern.


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Infoseite des Projektes: www.mausmobil.info

Kontakt Mausmobil: mausmobil@aerzte-gegen-tierversuche.de



 

Sa, 19.09.2015  Veganes Oktoberfest

Pünktlich zum Münchner Wiesnbeginn fand auf dem Karlsplatz/Stachus am 19. September 2015 von 10 Uhr bis 18 Uhr die Tierrechtsveranstaltung "Veganes Oktoberfest" statt.

Wie zeigten den Münchnern und Touristen, dass ein traditionelles, bayerisches Fest auch ohne millionenfaches Tierleid und Tiermord begangen werden kann.

Zahlreiche Tierrechtsgruppen und -organisationen leisteten mit Infoständen Aufklärungsarbeit.

Auf der grossen Aktionsbühne fand ein buntes, bayerisches Unterhaltungsprogramm mit Musik, Vorträgen und Kochshows statt.

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An unserem Infostand verwiesen wir auf München als Tierversuchshochburg und weckten damit reges Interesse bei den Passanten.

 


11.-12.09.2015  30 - stündige Mahnwache
gegen Affentransporte der Air France

Die AG München der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche veranstaltete zusammen mit dem PETA2 Streetteam München vom 11.09.15 (14.00 Uhr) bis zum 12.09.15 (20.00 Uhr) durchgehend eine stille Mahnwache am Münchner Flughafen.

In stillem Gedenken drückten die Aktivisten mit Kerzen, Plakaten, Transparenten und Infoflyern ihre Trauer und ihr Entsetzen gegenüber den tödlichen Affentransporten der Fluglinie Air France aus.


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Die Mahnwache fand im Zentralbereich des Münchner Flughafens statt. Hier wimmelte es nur so von Fluggästen, Flughafenpersonal und Passanten, die sich schockiert und entsetzt über diese Form der Geschäftemacherei der Air France äusserten.

Mehr Infos zur Kampagne 


Weitere Infos (externe Links)


www.peta2.de
 
www.stopvivisection.net
www.gatewaytohell.net
www.airsouffrance.fr

 

Sa, 29.08.2015: Kundgebung und Mahnwache 
gegen Tierversuche in München


Am Samstag, den 29. August 2015, veranstaltete das Peta 2 Streeteam eine Kundgebung mit Mahnwache gegen Tierversuche in München. Unterstützer der Veranstaltung waren die AG München der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche, die Soko Tierschutz und die MUT Partei.

Im bundesweiten Vergleich belegt Bayern einen Spitzenplatz in der Negativrangliste zu Tierversuchen. München ist dabei eine Hochburg der Tierversuche. Am Max - Planck - Institut für Psychiatrie in München Schwabing etwa müssen jährlich zahlreiche Mäuse für die Erforschung von Angst- und Depressionserkrankungen herhalten. Aktuell entstehen in München für rund 190 Millionen Euro aus Steuergeldern drei weitere Tierversuchslabore mit Haltungskapazitäten für rund 100.000 Tiere. Am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München sollen für die Krebsforschung Tierversuche an genmanipulierten Mäusen und Ratten stattfinden. Am BioMedizinischen Zentrum der LMU München wurden Ende 2014 riesige Tierhaltungsbereiche fertiggestellt, wo Mäuse, Fische und Frösche für die Grundlagenforschung gequält und getötet werden. Am Deutschen Herzzentrum München entsteht ein Neubau, in dem an Tieren Versuche zur Herz-Kreislaufforschung sowie Grundlagenforschung geplant sind. 

Nach Aussage der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche sind jedoch die Ergebnisse aus Tierversuchen, aufgrund der Unterschiede zwischen Mensch und Tier hinsichtlich Anatomie, Physiologie und Stoffwechsel, nicht auf den Menschen übertragbar. Die Ärztevereinigung fordert im Sinne von Mensch und Tier eine rein tierversuchsfrei ausgerichtete Medizin und Forschung, beispielsweise mit menschlichen Zellkulturen, Biochips und Computermodellen, die den Stoffwechsel des Menschen lebensecht darstellen können

Die Kundgebung begann auf dem Münchner Odeonsplatz. Anschliessend formierte sich ein Demozug von rund 200 Teilnehmern zum Max-Planck-Institut  für Psychiatrie in München Schwabing. "Forschung ja - Tierversuche nein!" skandierten die Tierversuchsgegner und einige leidenschaftliche Reden zur Abschaffung der Tierversuche wurden gehalten. Vor dem MPI in Schwabing begann dann am Spätnachmittag eine 24 stündige Mahnwache.


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11. - 13.08.2015  48-stündige Mahnwache
im Gedenken an die Tiere in den Versuchslaboren 

Die AG München veranstaltete vom Dienstag, 11.08.15  bis Donnerstag, 13.08.15 durchgehend eine stille Mahnwache vor den Tierlaboren der Forschungsinstitute am Klinikum rechts der Isar in der Trogerstraße 11.

Die Mahnwache fand im Rahmen der Kampagne "Tierversuchshochburg München - Stoppt Laborneubauten!" statt.

Im Forschungszentrum für Translationale Onkologie (TranslaTUM) am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München an der Ecke Einstein- und Trogerstraße entsteht derzeit ein Laborneubau. Hier sollen für die Krebsforschung Tierversuche an genmanipulierten Mäusen und Ratten stattfinden. In dem 50 Millionen Euro Neubau sind auf 700 qm Haltungskapazitäten von über 6.000 Käfigen für bis zu 36.000 Mäuse und 800 Ratten vorgesehen. Die Fertigstellung ist für 2016 geplant.

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche begrüsst den Ausbau des Wissenschaftsstandortes München mit neuen Forschungseinrichtungen. Sie verurteilt aber den damit einhergehenden Bau neuer Tierversuchslabore. Die Vereinigung fordert die Umwidmung der für die neuen Tierlabore bereitgestellten Gelder zugunsten einer modernen, tierversuchsfreien Forschung und Wissenschaft, deren Ergebnisse dem kranken Menschen wirklich zugute kommen.

Die Mahnwache wurde unterstützt durch die Teilnahme von Aktivisten der Bewegung 269life.

Herzlichen Dank auch an Günar Erbil und sein Team, der von seinem - gleich um die Ecke gelegenen - veganen Döner Imbiss aus, spontan für Verpflegung sorgte!

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Sa, 01.08.2015  Veganmania in Regensburg

Das grosse, vegane Sommerfest mit Infoständen, Kochshow, Musik, und veganen Kostproben fand dieses Jahr auf dem schönen Haidplatz statt.

Das Sommerwetter lockte überraschend viele Passanten an die Stände, die sich ausgiebig mit Informationsmaterial eindeckten.

Die AG München war mit einem Infostand vertreten.

 

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Sa, 25.07.2015  Veganmania in München


Das grosse vegane Sommerfest fand dieses Jahr in München am 25.07.2015 auf dem Karlsplatz (Stachus) statt.

An vielen Infoständen verschiedener Tierrechtsorganisationen wurde umfassend über die vegane Lebensweise aufgeklärt. Mit kostenlosen, veganen Kostproben konnte diese dann gleich getestet werden.

Die AG München war mit einem Stand vertreten. Hier konnten sich Passanten im Gespräch mit den Standbetreuern, sowie mittels Broschüren und Flyern über Tierversuche informieren.

Auf der grossen Aktionsbühne sorgte ein buntes Bühnenprogramm mit Reden, Kochshows und Livemusik, für Spass und Unterhaltung.

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17.07.2015  Grüner Rabe zeichnet Ärzte gegen Tierversuche aus
(Pressemitteilung
) 


Dem bundesweiten Verein Ärzte gegen Tierversuche wurde am 14. Juli in Bad Tölz der mit 5.000 Euro dotierte "Grüner Rabe-Preis 2015" verliehen. Die von Prof. Friedrich Weltz und seiner Frau gegründete Stiftung Grüner Rabe honoriert damit beharrliches Tierschutz-Engagement, im Fall des Ärztevereins den jahrzehntelangen Einsatz für eine tierversuchsfreie Zukunft.

Das Augenmerk gilt hier besonders dem Engagement des Vereins gegen den Neubau von Tierversuchslaboren in München. Dies war nach Aussage von Prof. Weltz Anlass, den "Grüner Rabe Preis 2015" der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche zu verleihen, die mit ihrer Münchner Arbeitsgruppe seit 2013 eine Kampagne gegen diese Laborneubauten durchführt und mit zahlreichen Aktionen die Bevölkerung sensibilisiert.

Im bundesweiten Vergleich belegt Bayern einen Spitzenplatz in der Negativrangliste zu Tierversuchen. Dabei ist München eine Hochburg der Tierversuche. Aktuell entstehen in München für 125 Millionen Euro aus Steuergeldern drei weitere Tierversuchslabore mit Haltungskapazitäten für rund 100.000 Tiere. Am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München sollen für die Krebsforschung Tierversuche an genmanipulierten Mäusen und Ratten stattfinden. Am BioMedizinischen Zentrum der LMU München entstehen riesige Tierhaltungsbereiche, wo Mäuse, Fische und Frösche für die Grundlagenforschung herhalten müssen. Am Deutschen Herzzentrum München entsteht ein Neubau, in dem an Tieren Versuche zur Herz-Kreislaufforschung sowie Grundlagenforschung geplant sind.

Als Mitglied der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Bad Tölz - Wolfratshausen würdigte Prof. Weltz und seine Frau mit der Auszeichnung die Arbeit des Vereins für die Abschaffung von Tierversuchen. Die Ärztevereinigung tritt an die Öffentlichkeit und Politik heran und fordert im Sinne von Mensch und Tier eine rein tierversuchsfrei ausgerichtete Medizin und Forschung, beispielsweise mit menschlichen Zellkulturen, Biochips und Computermodellen, die den Stoffwechsel des Menschen lebensecht darstellen können. Der Ärzteverein freut sich über die Auszeichnung und sieht die Wichtigkeit bestätigt, seine Arbeit unermüdlich weiter voranzutreiben. Christine Gielow und Evelyn Vimont von der AG München der Ärztevereinigung nahmen den Preis entgegen. Als Gratulanten waren u.a. Mitglieder von der Geschäftsstelle Bayern des Bundes gegen Missbrauch der Tiere anwesend.

Mehr Infos zur Kampagne:  Tierversuchshochburg München - Stoppt Laborneubauten!

  

15.07.2015  Mahnwache gegen Tierversuche zur Testung von Chemikalien

Am 15.07.2015 veranstaltete die AG München eine Mahnwache vor dem Walther - Straub - Institut für Pharmakologie und Toxikologie in München, um gegen Tierversuche für Chemikalientests zu protestieren.

Jedes Jahr müssen weltweit unzählige Tiere für Giftigkeitsprüfungen von Chemikalien leiden und sterben. Die EU - Chemikalien Richtlinie REACH, sowie Testungen für die Entwicklung der Nanotechnologie haben die Zahlen der verbrauchten Tiere in den letzten Jahren dramatisch in die Höhe schnellen lassen. Dabei gibt es mittlerweile zahlreiche Testmethoden - z.B. an menschlichen Zellen oder an künstlich hergestellten Gewebearten -  für die kein Tier gequält werden muss. Oft sind diese Tests sogar kostengünstiger und aussagekräftiger als Tierversuche. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche fordert den sofortigen Stopp der toxikologischen Testung an Tieren und die Einführung tierfreier Testmethoden!

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Weitere Infos

 

Sa, 04. Juli 2015   Earth Peace Day in Augsburg
mit Infostand der AG München


Veranstalter war die Tierrechtsinitiative Augsburg

"Bei diesem Event vereinten sich wieder zahlreiche Friedens-, Menschenrechts-, Umwelt- und Tierrechtsorganisationen, um gemeinsam das Bewusstsein der Menschen für all die Unzulänglichkeiten auf unserem Planeten zu schärfen, sie zu sensibilisieren die allgegenwärtigen Probleme zu reflektieren und ihr ethisches Bewusstsein und Verantwortungsbewusstsein zu erhöhen.

Grundgedanke des Zusammenschlusses dieser auf den ersten Blick recht unterschiedlichen Gruppierungen war es, dass, wenn auch jeder von uns sich vielleicht einen anderen Schwerpunkt gesetzt hat, wir doch letztlich alle gleichermaßen dieselbe Intention haben, nämlich die, eine bessere Welt zu bewirken.

Bereichert wurde dieser Tag durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, unter anderem mit Reden, Kochshows und Musikeinlagen unterschiedlicher Künstler."

 

 

Sa, 20.06.2015  Europaweiter Aktionstag gegen Tierversuche für Botulinumtoxin
Mahnwache in München gegen Botox-Tierversuche


Die AG München veranstaltete am Samstag, 20. Juni 2015 auf dem Sendlinger-Tor-Platz in München eine Mahnwache mit Flyeraktion gegen Botox-Tierversuche. Die Veranstaltung war Teil des europaweiten Aktionstages, zum dem der Ärzteverein gemeinsam mit seinen Partnern bei der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen aufrief. Hintergrund ist, dass die Frankfurter Firma Merz und der britische Hersteller Ipsen ihre Produkte an Mäusen testen, obwohl eine tierversuchsfreie Methode vorhanden ist.

Bereits vor vier Jahren hat die amerikanische Firma Allergan, Marktführer der Herstellung von Botulinumtoxinprodukten (Botox), in den USA und Europa eine behördliche Anerkennung für ihren tierversuchsfreien Test mit menschlichen Zellkulturen erhalten. Ipsen und Merz testen jedoch jede Produktionseinheit ihrer Botulinumtoxinprodukte noch immer an Mäusen. Merz lässt seine Tierversuche am Labor für Pharmakologie und Toxikologie (LPT) in Hamburg durchführen. Die Substanz wird Gruppen von Mäusen in verschiedenen Dosierungen in die Bauchhöhle gespritzt, um die Dosis zu ermitteln, bei der die Hälfte der Tiere stirbt. Für die Tiere bedeutet das einen oft tagelangen Todeskampf. Das Nervengift Botox führt zu Atemlähmungen, bis die Mäuse bei vollem Bewusstsein ersticken. Zum überwiegenden Teil wird das Nervengift zu kosmetischen Zwecken angewandt, um beispielsweise Falten wegzuspritzen.

Die Tierversuchsgegner riefen nun zum vierten Mal zum europaweiten Aktionstag gegen Botox-Tierversuche auf, um die beiden Hersteller dazu zu bewegen, die Tierversuche umgehend zu beenden und auf eine tierversuchsfreie Testung umzustellen. Die AG München sieht in dem Mäuseversuch einen Verstoß gegen geltendes Tierschutzrecht, wonach ein Tierversuch nicht durchgeführt werden darf, wenn eine andere Methode vorhanden ist. Zudem sei er ethisch nicht zu rechtfertigen und wissenschaftlich aufgrund seiner Ungenauigkeit wertlos.

Offizielle Angaben über die Zahl der Tiere, die für die Botox-Testung leiden und sterben, werden unter Verschluss gehalten. Informationen der Ärzte gegen Tierversuche zufolge hat Merz jährlich mindestens 34.000 Mäuse zu verantworten, Ipsen über 74.000 - je mehr von dem Nervengift verkauft wird, desto mehr Tiere müssen sterben, da jede Produktionseinheit getestet wird.

2012 hatte der Ärzteverein über 60.000 Unterschriften an die Hamburger Behörde überreicht, die die Tierversuche der Firma Merz genehmigt. Die Behörde wie auch die Politik zeigen jedoch bis dato keinen Handlungswillen, um die Botox-Tierversuche zu unterbinden.

Die AG München fordert ein sofortiges Ende der Botox-Tierversuche und eine verpflichtende Anwendung der tierversuchsfreien Methode für alle Hersteller.


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06.06.2015  Protest gegen Affentransporte durch Air France
Mahnwachen in der Münchner Innenstadt und am Flughafen München

Am 06. Juni 2015 veranstaltete die AG München je eine Mahnwache in der Innenstadt und am Flughafen, um gegen die Affentransporte der Fluglinie Air France zu protestieren. Die Veranstaltungen fanden im Rahmen der Kampagne "Stop Vivisection" statt, die mittels eines Aktionswochenendes am 05./06./07. Juni deutschlandweit zu Aktionen gegen "Versuchstier"transporte der Air France aufrief.

Bereits seit Donnerstag dem 04. Juni war München in Aufruhr: der G7 Gipfel auf Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen wurde von heftigen Protesten begleitet. Aus der ganzen Welt waren Aktivisten angereist, um gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA zu protestieren. 

Die beiden Mahnwachen gegen Air France in der Fussgängerzone der Innenstadt und am Flughafen wurden daher diesmal nicht nur von neugierigen Münchnern beobachtet, sondern von einem internationalen Publikum, das erfreulicherweise äusserst tierversuchskritisch eingestellt war. Dementsprechend wurden in besonders grosser Stückzahl die englischsprachigen Kampagnenflyer verteilt. 

Ganze Gruppen von Besuchern übersetzten sich gegenseitig die Poster und Transparente, fotografierten sie und gingen dann mit einem zustimmenden Nicken und "Daumen hoch" weiter.

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Sa, 09.05.2015  Infostand auf dem Meat Out
am Stachus


Am 09.05.2015 hieß es am Stachus in München wieder "Meat Out"!

Zahlreiche Vereine informierten über die Probleme, die Fleischkonsum hervorbringt. Zudem wurde die vegane Lebensweise erklärt. Mit Kostproben an den Ständen konnte diese dann gleich ausprobiert werden.

Die AG München war mit einem Infostand vertreten. Hier wurde mit Broschüren und Büchern über Tierversuche aufgeklärt. Als "Kostprobe" wurden die Produkte der veganen und tierversuchsfreien Kosmetikfirma  RINGANA vorgestellt.

Auf der grossen Aktionsbühne gab es durchgängig Redebeiträge, z.B. von Daniela Böhm, sowie Kochshows der Veganen Gesellschaft. Das Tierschutztheater unter der Leitung von Kathrin Schmid führte das Stück "die Wirtsstub´n" auf.  Für musikalische Unterhaltung sorgte u.a. die Jugendrockband "Jamielou".

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Sa/So, 02./03.05.2015  Infostand auf der VeggieExpo

Die AG München mit dem Bündnis bayerischer Tierrechtsorganisationen auf der Veggie Expo 2015

Am 2. und 3. Mai 2015 fand die internationale Veggie Expo in München statt. Die Messe für alle, die Interesse an einer vegetarischen oder veganen Lebensweise haben, an Tier- und Umweltschutz, und an einem bewussten Umgang mit der Natur.

Die Mitgliedsvereine des Bündnisses bayerischer Tierrechtsorganisationen (BBT) waren mit einem grossen Infostand vertreten.

Am Samstag führte das Tierschutztheater, unter der Leitung von Kathrin Schmid, das selbstchoreographierte Theaterstück "die Wirtsstub´n" auf.

Am Sonntag hielten Christine Gielow und Dr. Rosmarie Lautenbacher von der AG München der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche einen Vortrag mit dem Thema "Tierversuche - wissenschaftliche Notwendigkeit oder unnötige Tierquälerei?"

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18.04.2015  Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche

Protestaktion gegen Tierversuchslaborneubauten in München

Am Samstag, den 18.04.2015, fand in der Münchner Innenstadt eine Protestaktion gegen Tierversuchslaborneubauten in München statt. Die Veranstaltung wurde anlässlich des internationalen Tages zur Abschaffung der Tierversuche organisiert.

Der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche geht auf den Geburtstag von Lord Hugh Dowding (24.04.1882 - 15.02.1970) zurück, der sich im Britischen Oberhaus für den Tierschutz einsetzte, und wird in diesem Jahr zum 36. mal begangen. Tierrechtler weltweit machen aus diesem Anlass auf das Leid der Tiere in den Labors aufmerksam. Im ganzen Bundesgebiet wird in rund 30 Städten mit Aktionen für die Abschaffung aller Tierversuche protestiert.

Jedes Jahr leiden und sterben nach offiziellen Statistiken allein für die medizinische Forschung in Deutschland rund 3 Millionen Tiere. München ist eine der schlimmsten Tierversuchshochburgen in Deutschland und Bayern belegt im Bundesländervergleich einen Spitzenplatz in der Negativrangliste zu Tierversuchen. Dennoch setzt das Land weiterhin auf altertümliche, ethisch inakzeptable und wissenschaftlich irreführende tierexperimentelle Forschung. Bereits jetzt sterben jedes Jahr fast 340.000 Tiere in bayerischen Labors. Doch unter dem Vorwand des medizinischen Fortschritts werden in München immer neue Tierlabore gebaut und Tierversuchsabteilungen gegründet, in denen noch mehr Tiere leiden und sterben müssen.

2012 wurde in Oberschleissheim  auf dem Gelände des Moorversuchsguts für den Lehrstuhl für Molekulare Tierzucht und Biotechnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München eine Tierhaltung für Schweine geschaffen. Hier werden genmanipulierte Schweine für die Forschung "hergestellt".

2013 wurden am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München Schwabing zwei neue Abteilungen eingerichtet, in denen Stressreaktionen sowie Angsterkrankungen und Depressionen an sog. "Mausmodellen" erforscht werden.

2014 wurde im Norden des Campus der Ludwig-Maximilians-Universität München in Großhadern/Martinsried das 125 Millionen teure neue BioMedizinische Zentrum (BMC) fertiggestellt. Nach offiziellen Angaben sollen hier vor allem Mäuse und Ratten, aber auch Fische und Frösche für die Grundlagenforschung leiden und sterben.

Am Klinikum rechts der Isar im Stadtteil Haidhausen entsteht derzeit ein 50 Millionen teures Tierversuchslabor. In dem geplanten Forschungszentrum für Translationale Onkologie sollen unter anderem genmanipulierte Mäuse und Ratten für die Krebsforschung ihr Leben lassen.

Zudem soll auch am Deutschen Herzzentrum München entlang der Lothstraße ein Forschungsneubau entstehen. Nach offiziellen Angaben ist auch hier ein neuer Tierhaltungsbereich mit Platz für 2000 Käfige für rund 10000 Mäuse geplant. Die Kosten für den Neubau werden auf 14 Millionen Euro angesetzt. Unter dem Vorwand des medizinischen Fortschritts müssen die Tiere u.a. für Versuche zur Herz-Kreislaufforschung herhalten. Das Gebäude soll noch dieses Jahr eingeweiht werden.

Nach Aussage der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche sind die Ergebnisse von Tierexperimenten nicht auf den Menschen übertragbar. Der Unterschied zwischen Mensch und Tier hinsichtlich Anatomie, Physiologie, Krankheitsarten und Krankheitsreaktionen ist dafür zu gross. Abgesehen davon, dass Tierversuche grausam und unethisch sind, haben sich Tiere als Modell für den Menschen in der medizinischen Forschung noch nie bewährt. Um für den Menschen relevante und aussagekräftige Forschungsergebnisse zu erzielen, müssen Forschungsmethoden, die direkt auf die menschliche Situation hinweisen, dringend ausgebaut und weiterentwickelt werden! Tierfreie Tests mit menschlichen Zellen, Computersimulationen, Biochips, klinischer Untersuchung des Menschen und Bevölkerungsstudien, liefern im Gegensatz zum Tierversuch wissenschaftlich aussagekräftige Erkenntnisse für den Menschen.

Der Ärzteverein fordert daher die Abwendung vom Tierversuch. Die für die Neubauten bereit gestellten Gelder sollten für eine ethisch vertretbare Medizin und Wissenschaft verwendet werden, welche Ursachenforschung und Prävention von Krankheiten, sowie tierversuchsfreie Testmethoden, die zu wissenschaftlich relevanten Erkenntnissen führen, beinhaltet.

Die AG München der bundesweiten Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche veranstaltete anlässlich des internationalen Aktionstages zusammen mit ihrem Aktionspartner, dem Bund gegen Missbrauch der Tiere, Geschäftstelle Bayern, am Samstag, 18. April 2015 eine Protestveranstaltung in der Neuhauser Straße 8 in München (Fussgängerzone am Richard-Strauss-Brunnen). Die Veranstaltung fand im Rahmen der Kampagne der Ärztevereinigung "Tierversuchshochburg München - Stoppt Laborneubauten!" statt.

Mit einem grossen Infopavillion mit Filmvorführung wurden Passanten informiert und konnten mittels Protestpostkarten an den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Dr. Ludwig Spaenle, sowie mittels Unterschriftenlisten ihr Votum gegen die Ausweitung der grausamen und unsinnigen tierexperimentellen Forschung geben. Das Mausmobil, ein Infomobil der Ärztevereinigung, welches dieses Frühjahr auf Deutschland-Tour startete, unterstützte an diesem Tag die Veranstaltung. In mehreren Redebeiträgen wurden Hintergrundinformationen gegeben.


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Die Rednerin Daniela Böhm definierte die tierexperimentelle Forschung als eine Form der modernen Sklaverei und Ausbeutung für eine sinnlose und grausame Wissenschaft. Hier spielt der Mensch gnadenlos seine Macht über andere Geschöpfe aus. Rolf Bergmann, Leiter der Geschäftsstelle Bayern des Bundes gegen Missbrauch der Tiere erläuterte in seinem Redebeitrag, dass einige Versuche den Anschein machen, zum medizinischen Fortschritt beigetragen zu haben. Ob die Ergebnisse von Tierversuche jedoch mit den Reaktionen des Menschen vergleichbar sind, weiss man aber immer erst nach der Anwendung am Menschen, wodurch ein unkalkulierbares Risiko für den Menschen hervorgebracht wird. Der Neurobiologe und Leiter des Mausmobils Christian Ott schilderte seine Erfahrungen mit Tierversuchen im Studium und sein ethisches Dilemma bei seiner Abschlussarbeit mit Experimenten an Grillen.

Das Tierschutztheater unter der Leitung von Kathrin Schmid, führte sein Stück "Stumme Helden" vor: Eine junge Frau, voll von Forschungs- und Karrieredrang, erfährt zutiefst traumatisierende Eindrücke bei ihrem Praktikum in einem Tierforschungslabor. Die Schauspieler, allesamt im Kindes- und Jugendlichenalter, berührten mit ihrer eindrucksvollen Darstellung sichtlich die Menschen, und so mancher wischte sich heimlich eine Träne aus dem Auge.


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Mehr Infos zur Kampagne

www.tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.de  (externer Link)

www.bmt-tierschutz.de  
(externer Link)

 

17.04.2015  Das Mausmobil in Freising

Das "Mausmobil" ist ein Transporter der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche mit auflackierter Botschaft, großer Leinwand im Heck, auf der laufend Filme gezeigt werden und einem Infostand daneben. Dadurch kann die Vereinigung ihre Argumente gegen Tierversuche und für eine tierversuchsfreie Forschung direkt vor Ort, von Mensch zu Mensch näherbringen und einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen. Im Frühjahr 2015 begann die Deutschland - Tour.

Mit der Tour will die Vereinigung ihre Argumente gegen Tierversuche und für eine In-vitro-Forschung einer noch größeren Öffentlichkeit zugänglich machen, neue Aktive gewinnen, und letztlich mehr Bürger bewegen, zu einer "kritischen Masse" zu werden, die den Druck auf Politik und Wissenschaft verschärft. Denn Tierversuche sind aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ein fataler Irrweg für Tier und Mensch und blockieren die leistungsstarke, tierversuchsfreie Forschung.

Als fachkundiger Betreuer konnte der Neurobiologe Christian Ott M.Sc. gewonnen werden. Vor Ort soll er durch Mitglieder der AGs (Arbeitsgruppen der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche), Aktivisten befreundeter Gruppen und Vereine, sowie über Facebook und die Website rekrutierte Personen unterstützt werden.

Am 17.04.2015 machte das Mausmobil Station in Freising auf dem Marienplatz! Mit Unterstützung der AG München Mitglieder wurden interessierte Passanten über Tierversuche aufgeklärt, und mit Infomaterial "versorgt". In Freising wurde ausserdem auf die Kampagne "Tierversuchshochburg München - Stoppt Laborneubauten!" hingewiesen. Mit der entsprechenden Unterschriftenliste und Protestpostkarte, konnten sich die Bürger gleich aktiv am Protest beteiligen.


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Sie möchten, dass das Mausmobil auch in Ihre Stadt kommt? Anfragen bitte an:


Christian Ott Tel.: 0157/ 78 86 39 29

Email: mausmobil@aerzte-gegen-tierversuche.de

mehr Infos: www.mausmobil.info


 

Samstag, 28.03.2015  Tierschutznachmittag zu Ostern im Eine-Welt-Haus in München


Am Samstag, den 28. März, veranstaltete das Tierschutztheater einen bunten Tierschutznachmittag zu Ostern im Eine-Welt-Haus in München.

Ein leckeres veganes Menü war im Eintrittspreis enthalten und rundete ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm ab:

 - 3 verschiedene Kurzstücke des Tierschutztheaters (von emotional bis lustig)

 "Manche sind gleich - aber andere sind gleicher"

 "4 hours on escape"

 "Die Wirtsstub'n"

mit Viktoria Anastasiadou, Lena Griechbaum, Örsan Günay, Gabriel Kleber, Florian Port, Kathrin Eva Schmid, Vanessa Schwab und Sabrina Waldner.

- Autorenlesung von Daniela Böhm aus ihrem aktuellen Buch "Die sechs magischen Steine"

- Fetzige Tanzeinlagen des Lateinturnierpaares Franziska Mennicke und Markus Kayl (Bayerische Meister und im Finale des Deutschland Cup) vom Top Turnierclub GSC München

- Autorenlesung von Dr. Andrea Hirner, "Die Braut des Vivisektors", ein historischer München-Roman


- Ausstellung Tierrechtskunst des bekannten Künstlers "Der Artgenosse"

- Verlosung mit vielen tollen Gewinnen

Die AG München war mit einem Infotisch vertreten!


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Mehr Infos zum Tierschutztheater: www.tierschutztheater.de (externer Link)

 


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Ein herzliches Dankeschön an Kathrin Schmidt (Leiterin des Tierschutztheaters), die diesen Nachmittag so bunt und schön organisiert hat - und an alle Mitwirkenden!

 

28.03.2015  Mahnwache gegen Affentransporte der Fluglinie Air France am Flughafen München

Am 28.03.2015 fand von den frühen Morgenstunden bis zum Spätnachmittag eine Mahnwache gegen die Affentransporte der Fluglinie Air France, veranstaltet von der AG München, am Münchner Flughafen statt. Air France ist die letzte europäische Fluglinie, die immer noch Affen aus ihren Heimatländern in Versuchslabore in aller Welt fliegt.

Aktivisten protestierten mit Transparenten, Plakaten und Flugblättern neben den Check-in-Schaltern der Air France gegen die grausamen Transporte. An diesem Tag startete sowohl am frühen Vormittag, als auch am Nachmittag, ein Flug der Linie Air France vom Flughafen München.

Viele Passagiere und Flughafenbesucher waren schockiert und entsetzt über die Affentransporte der Air France. Sie fühlen sich betrogen, da über die Praxis der Tiertransporte seitens der Fluglinie überhaupt nichts in der Öffentlichkeit erwähnt wird, und sie die Air France bis dato für ein seriöses Unternehmen hielten. Viele nahmen mit grossem Interesse die Flyer entgegen, um sich eingehender über diese Thematik zu informieren:

Langschwanzmakaken, Rhesusaffen und Affen anderer Arten werden in Ländern wie Mauritius, China, Vietnam, Indonesien, Kambodscha, Laos, Philippinen, Tansania und Barbados in der Wildnis gefangen oder unter unsäglichen Bedingungen gezüchtet.

Für den Transport werden die Tiere in kleine Holzkisten gepfercht, in denen sie kaum stehen können. Die Kisten reisen als Cargo im Rumpf von Passagiermaschinen mit. Kaum ein Fluggast ahnt, was sich unter ihm abspielt. Auf den Langstreckenflügen leiden die Affen Hunger und Durst, Angst und Stress durch Lärm, extreme Temperaturschwankungen und schlechte Belüftung. Dazu kommen Umladungen und Verspätungen. Viele überleben die oft Tage dauernden Torturen nicht.


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Mehr Infos zur Kampagne


Weitere Infos: (externe Links)

www.stopvivisection.net

www.gatewaytohell.net

www.airsouffrance.fr



 

Sa, 21.03.2015  Infostand beim Veganen Osterfest

Am Samstag, den 21.03.15 fand auf dem Marienplatz in München von 10.00 bis 18.00 Uhr die Tierrechtsveranstaltung "Vegane Ostern" statt.

Wir feierten Ostern - völlig ohne tierische Produkte!

An zahlreichen Infoständen verschiedener Tierrechtsorganisationen gab es neben Informationen auch vegane Leckereien und Kostproben. Zudem wurden auf der grossen Aktionsbühne interessante Reden und Livemusik geboten!

Die AG München war mit einem Infostand vertreten. Wir stellten unsere Arbeit und unsere Kampagnen vor. Auf einem Monitor wurden aktuelle Filme der Vereinigung vorgeführt. DVDs, Bücher, Stofftaschen und Buttons konnten gegen Spende erworben werden.


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Sa, 14.03.2015  Mahnwache gegen Tierversuche für Botulinumtoxin in der Münchner Innenstadt 

Am 14. März 2015 veranstaltete die AG München eine Mahnwache in der Fussgängerzone, um gegen Tierversuche für Botulinumtoxin zu protestieren.

Die Mahnwache fand in Zusammenarbeit mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere, Geschäftsstelle Bayern, statt.

Die Frankfurter Firma Merz und der britische Hersteller Ipsen testen ihre Botulinumtoxinprodukte immer noch an Mäusen, obwohl bereits eine tierversuchsfreie Methode vorhanden ist.

Mit Transparenten, Plakaten und Kampagnenflyern protestierten rund 20 Tierversuchsgegner gegen die grausamen und unnötigen Giftigkeitstests an Mäusen. Als Schauspieleinlage wurde einer Demonstrantin imaginär Botulinumtoxin gespritzt. Zu Füssen lagen ein Makrolonkäfig und ein Tiersarg mit (Stoff)mäusen.

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche fordert ein sofortiges Ende der Botox-Tierversuche und eine verpflichtende Anwendung der tierversuchsfreien Methode für alle Hersteller!

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Mehr Infos zur Kampagne 



23.02.2015  Mahnwache vor dem Helmholtz-Zentrum München gegen Mäuseexperimente

Am 23.02.2015 veranstaltete die AG München eine Mahnwache gegen Mäuseexperimente vor dem Helmholtz Zentrum München. 

Das Helmholtz Zentrum München ist bekannt dafür, tierexperimentell mit Mäusen zu forschen. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche fordert aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen die Beendigung von Tierversuchen und die Umstellung auf moderne, tierversuchsfreie Forschungsmethoden! 

Als Forscher verkleidet, mit einem Mäuse-Makrolonkäfig und mit Transparenten und Postern protestierten die Demonstranten gegen die grausamen und unwissenschaftlichen Mausversuche im Helmholtzzentrum. 

Als Unterstützer des Protestes beteiligte sich der Bund gegen Mißbrauch der Tiere e.V., Geschäftstelle Bayern.

 

01.01.2015  Radiosendung der ÄgT
auf Radio Lora München 

Radiosendung von 19.00 bis 20.00 Uhr im Rahmen der Serie "Tierpolitik"

Thema: Hirnforschungsversuche an Affen in Tübingen

www.lora924.de (externer Link)

 

Zu den Aktionsberichten von   2013/14




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Wir sind Mitglied im "Bündnis bayerischer Tierrechtsorganisationen"

Wir arbeiten zusammen mit dem Tierschutztheater München